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Geeignete Partner einbinden

Eine erfolgreiche betriebliche Nachqualifikation braucht Partner und gelingt nur dann, wenn die Maßnahme in enger und gut durchdachter Zusammenarbeit aller Beteiligten –  Bildungsdienstleister, Betriebe und/oder ARGEn – geplant und durchgeführt wird.

Ein Personalverantwortlicher in einem Großhandelsunternehmen der Elektrobranche berichtet:

"Im Projekt organisierte der Bildungsträger sowohl in der Vorbereitungsphase als auch während jeder Modulphase Kooperationsworkshops, an denen sowohl die Projektverantwortlichen des Bildungsträgers und Dozenten des fachtheroretischen Unterrichts als auch die von den Betrieben bestimmten Ausbildungsbeauftragen teilnahmen. Viele Schwierigkeiten konnten so schnell und effizient gelöst werden."

Unternehmen und Bildungsdienstleister - fruchtbare Zusammenarbeit auf vielen Ebenen

Zentrales Element der modularen betriebsnahen Nachqualifizierung ist die Kooperation zwischen Bildungsdienstleister und Betrieb. Gemeinsam mit Ihrem Unternehmen ermittelt der Bildungsdienstleister den Qualifizierungsbedarf und plant Module, in denen die zu vermittelnden Qualifikationen zu betrieblichen Tätigkeitsfeldern zusammengefasst werden. Zusätzlich hilft er, im Unternehmen geeignete Lernorte zu finden, und er stellt fachkundige Dozenten bereit, die durch die Vermittlung theoretischer Grundlagen die im Betrieb erworbenen fachpraktischen Kenntnisse ergänzen und vertiefen. Können nicht alle Qualifikationsinhalte in Ihrem Betrieb vermittelt werden, hilft Ihnen der Bildungsdienstleister bei der Suche nach einem geeigneten Kooperationspartner.

Partnerbetriebe vermitteln betriebliche Qualifikationen für andere Unternehmen oder ARGEn

Kleinere oder sehr spezialisierte Unternehmen können oft nicht alle Aspekte eines Berufsbilds praktisch vermitteln. Die Durchführung einer betriebliche Nachqualifizierung ist aber dennoch möglich: Einzelne Praxisabschnitte bis hin zu kompletten Modulen können auch auf andere Betriebe ausgelagert werden, die gemeinsam mit Ihnen die Qualifizierung durchführen. Auch Verantwortliche einer ARGE brauchen Partnerbetriebe, um erwerbslosen jungen Erwachsenen eine betriebsnahe Qualifizierung zu ermöglichen. Gibt es in Ihrem Unternehmen nicht genügend Arbeitskräfte, die für die eine modulare Nachqualifizierung in Frage kommen, kann dies eine interessante Alternative für Sie sein: Melden Sie Ihr Unternehmen bei einem Bildungsdienstleister als Partner für eine Nachqualifizierungsmaßnahme an, an der auch Ihre Beschäftigten teilnehmen können.

Welche Werkzeuge und Informationen können dabei unterstützen?

  • Ein Beispiel für eine gelungene Kooperation von Bildungsdienstleister und Betrieb bei einer Nachqualifikation zur Kauffrau/zum Kaufmann für BürokommunikationEs folgt ein externer Link in einem neuen Fenster: finden Sie im Leitfaden (Download als PDF, 52KB).
    Krings, Ursula; Oberth, Christa; Zeller, Beate: Flexible Wege zum Berufsabschluss. Modulare Nachqualifizierung im Betrieb. Ein Leitfaden für die Praxis. Bertelsmann, Bielefeld 2001. Kapitel 4, Seite 33-39.