
Jedes Modul einer betriebsnahen Nachqualifizierung wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Gegenstand der Prüfung ist die berufliche Handlungsfähigkeit in dem betrieblichen Bereich, den das Modul umfasst. Das Ergebnis der Prüfung gibt den Teilnehmern Rückmeldung über ihre bisher erworbenen Kenntnisse. Gleichzeitig gewinnt der Betrieb so Klarheit darüber, was der Lernende wirklich beherrscht.
Die Teilnehmerin an einer modularen Nachqualifikation berichtet:
"Von Prüfung zu Prüfung bin ich sicherer geworden, da sie ja auch die Bestätigung darüber waren, was ich kann. Außerdem fand ich gut, dass wir über alle Modulprüfungen Zertifikate erhalten haben. Ich hätte auch ohne IHK-Prüfung einen Nachweis über meine erworbenen Qualifikationen gehabt, was ja heute ganz wichtig ist."
Gegenstand der Prüfung ist die berufliche Handlungskompetenz, die sich die Teilnehmer im Verlauf der modularen Nachqualifizierung erworben haben. Geprüft werden dabei immer Teilbereiche der Ausbildungsordnung, die der Konzeption des Moduls zugrunde liegt. Modulprüfungen ersetzen nicht die Abschlussprüfung selbst. Die Vorlage aller zu dem jeweiligen Ausbildungsberuf gehörigen Modulzertifikate rechtfertigen aber die Anmeldung zur Externenprüfung.
Das Ergebnis der Prüfung erlaubt Betrieben, sich genau darüber zu informieren, welche Tätigkeiten Bewerber qualifiziert ausführen können. Und Teilnehmer einer Nachqualifizierungsmaßnahme können damit belegen, welche Qualifikationen sie bereits erworben haben.
Zertifikate dienen der Feststellung, Bewertung und Anerkennung von Qualifikationen. Dies ist für Betriebe und für Teilnehmende gleichermaßen wichtig. Um die Aussagekraft der Zertifikate zu erhöhen, werden die während einer Modulqualifizierung erworbenen Qualifikationen inhaltlich und tätigkeitsorientiert beschrieben. Als Instrument zur Sammlung aller im Verlauf eines Berufslebens erworbenen Qualifikationen wurde der Qualifizierungspass entwickelt.
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